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Beton: Eine Zukunft voller Möglichkeiten

Überblick

Autor: ESTATA Redaktion

29. Juli 2021

Beton ist eine Innovation für die Zukunft

CO2-freier Beton ist eine Innovation für die Zukunft, die vielversprechende Perspektiven für die Baubranche bietet. Beton ist ein wichtiger Baustoff in der Bauindustrie und wird für eine Vielzahl von Anwendungen verwendet. Allerdings ist die Herstellung von Beton auch mit einer hohen CO2-Emission verbunden, da für die Produktion Kalkstein, Sand und Zement benötigt werden, die bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen produziert werden: Die Herstellung von Beton erfolgt durch das Verbrennen von fossilen Brennstoffen wie Kohle und Öl, wodurch CO2 emittiert wird. Auch der Transport von Beton und Baustoffen trägt zu den CO2-Emissionen bei. Insgesamt sind die Bauwirtschaft und der Betonherstellungsprozess für etwa 6-7% der globalen CO2-Emissionen verantwortlich.

 

Ansätze für die Herstellung von CO2-freien Beton

Um die CO2-Emissionen zu reduzieren und die Nachhaltigkeit der Bauindustrie zu verbessern, gibt es nun verschiedene Ansätze, um CO2-neutralen Beton herzustellen. Dazu gehören beispielsweise Flugasche, Reisstroh oder Holzspäne, die als Ersatz für Zement verwendet werden können. Ein weiterer Ansatz ist die Verwendung von sogenanntem Carbon Capture and Storage (CCS), bei dem das bei der Betonherstellung entstehende CO2 gefangen und sicher gelagert wird. Diese Technologie wird bereits in anderen Industrien, wie der Öl- und Gasindustrie, eingesetzt und könnte auch für die Betonherstellung eine Lösung sein.

Es gibt auch Bemühungen, den CO2-Fußabdruck von Beton durch die Verwendung von Recycling-Materialien zu reduzieren. Dazu gehört beispielsweise der Einsatz von Recycling-Beton, bei dem bereits verwendeter Beton zerkleinert und wiederverwendet wird.

Es existieren verschiedene Ansätze, um CO2-freien Beton herzustellen, darunter:

  • Die Verwendung von Zementalternativen wie Flugasche oder Gesteinskörnungen, die weniger CO2-Intensität haben.

  • Die Nutzung von Kohlenstoff-Sequestrierung, um CO2 aus der Atmosphäre zu entfernen und in den Beton einzubinden.

  • Die Verwendung von Elektrolysemethoden, um CO2 direkt aus der Atmosphäre zu extrahieren und in den Beton einzubinden.

  • Die Nutzung von synthetischen Ersatzbindemitteln, die auf Kohlenstoffbasis hergestellt werden und somit kein CO2 freisetzen.

  • Die Verwendung von Recycling-Materialien wie Abfallbeton oder Industrieabfällen, um den Einsatz von Zement und damit auch die CO2-Emissionen zu reduzieren.

Es gibt einige Anreize, die dazu beitragen könnten, die Einführung von CO2-freiem Beton voranzutreiben. Zum Beispiel könnten staatliche Förderungen oder finanzielle Anreize für Unternehmen, die CO2-freien Beton herstellen oder einsetzen, dazu beitragen, die Nachfrage nach diesem Material zu erhöhen. Auch die Einführung von Vorschriften oder gesetzlichen Anforderungen, die den Einsatz von CO2-freiem Beton vorschreiben, könnten dazu beitragen, die Verbreitung dieses Materials zu fördern. Zusätzlich könnten Bildungskampagnen und -initiativen dazu beitragen, die Vorteile von CO2-freiem Beton bekannt zu machen und die Nachfrage nach diesem Material zu erhöhen.

 

Pilotprojekte

Obwohl CO2-freier Beton noch in den Anfängen seiner Entwicklung steckt, gibt es bereits einige erfolgreiche Pilotprojekte für CO2-freien Beton, die zeigen, dass es möglich ist, diese Technologie in der Bauindustrie zu implementieren. Ein Beispiel ist das Projekt „CarbonCure“, bei dem CO2 aus der Luft aufgefangen und in den Beton eingebettet wird. Dies führt zu einer Verringerung der CO2-Emissionen bei der Betonherstellung um bis zu 70%. Ein weiteres Beispiel ist das „Eco-Smart Concrete“ Projekt von Carbon Clean Solutions, bei dem CO2 aus der Luft in einem speziellen Verfahren in den Beton eingebettet wird. Dies führt zu einer Reduktion der CO2-Emissionen von bis zu 80%. Es gibt auch zahlreiche andere Pilotprojekte, die die Einführung von CO2-freiem Beton in der Bauindustrie vorantreiben und beweisen, dass es möglich ist, diese Technologie erfolgreich zu implementieren.

 

Bildquelle: CarbonCure

Bildquelle: CarbonCure

 

Positive Zukunftsaussichten

Es gibt zunehmend politische Anstrengungen, um CO2-freien Beton zu fördern. So haben beispielsweise einige Länder wie Schweden und Dänemark bereits konkrete Ziele für den Einsatz von CO2-freiem Beton in ihren Bauprojekten festgelegt. Es gibt auch Initiativen wie das EU-finanzierte Projekt „CarbonFreeCement“, das sich der Entwicklung von Technologien und Verfahren zur Verringerung von CO2-Emissionen in der Zementindustrie widmet. Insgesamt scheint es, dass sich die politischen Rahmenbedingungen in Richtung einer stärkeren Förderung von CO2-freiem Beton entwickeln, was die Zukunftsaussichten für diese Technologie positiv beeinflussen dürfte. Alles in allem gibt es also gute Gründe zu glauben, dass CO2-freier Beton eine wichtige Rolle in der Zukunft der Bauindustrie spielen wird.

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